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Nur Mut!

  • ecbw
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Es ist völlig normal, wenn wir Zeiten erleben, in denen wir selbstsicher und mutig sind, zu anderen Zeiten wiederum mutlos werden. Doch wenn wir so eine Zeit der Mutlosigkeit erleben, dann sollten wir uns davon nicht niederreißen lassen.


Schaltet wir das Radio ein, um zu erfahren, was aktuell in der Welt geschieht, dann merken wir, dass nicht viel Mut machendes berichtet wird. Zu den aktuellen Themen gehören politische Unruhen, Demonstrationen, Anschläge, Kriege, Krankheiten und Naturkatastrophen...

Ein traurig sitzender Mann

Dadurch entstehen Mutlosigkeit und ein düsterer Ausblick in die Zukunft. Was wird nur mit meiner Familie? Wie sieht die Zukunft unserer Kinder aus? Ist mein Arbeitsplatz überhaupt noch sicher? Dabei brauchen die Menschen vielmehr Mut-Zuspruch, mutige Männer und Frauen. Mutlosigkeit schüchtert den Menschen nur ein und führt zu Leistungsschwächen.

Es ist ein Jammer in unserer Zeit, dass es der Mutigen so wenige gibt.


Doch Kinder Gottes dürfen sich von solchen Nachrichten und widrigen Lebensumständen nicht entmutigen lassen. Auch, wenn alles um uns herum drückend scheint.

In der Bibel lesen wir von solchen Begebenheiten, bei denen Menschen tiefe Täler durchwanderten und erfahren durften, wie die starke Hand Gottes sie heraus- oder hindurchführte.


Als sich nun Juda umwandte, siehe, da war Kampf vorn und hinten! Da schrien sie zum HERRN, und die Priester bliesen in die Trompeten, 15 und die Männer Judas erhoben ein Feldgeschrei. Und als die Männer Judas ein Kriegsgeschrei erhoben, schlug Gott den Jerobeam und ganz Israel vor Abija und Juda.

2. Chronik 13,14-15


Doppelt so viele tapfere Krieger standen um Juda herum. Sie waren von Feinden umgeben. Aus menschlicher Sicht eigentlich unmöglich gegen das Heer Jerobeams zu siegen. Wie kann man in so einer Situation noch Mut haben? Doch wie wunderbar, wie Gott zu einem Sieg führen kann. ER bedarf dann nicht unserer Kraft, ER weiß um unsere Schwachheit und Unvollkommenheit. Gott möchte, dass wir unsere Abhängigkeit zu IHM bekennen. Das führte Juda letztendlich auch zum Sieg. Viele andere Beispiele von tapferen Männern und Frauen finden wir in der Bibel.


  • Die Kraft Davids stand in keinem Verhältnis zu dem starken Goliath, aber er verließ sich auf Gott und sprach: Er wird mich auch von diesem Philister erretten! Das war der Sieg!

  • Noah hatte einen Auftrag von Gott erhalten eine Arche zu bauen. Der Widerstand muss enorm gewesen sein, und das über viele Jahre. Es heißt von ihm:

    Noah wandelte mit Gott… Das war der Sieg!

  • Paulus trug eine Krankheit mit sich, er befand sich einige Male in scheinbar ausweglosen Problemen, er erduldete Misshandlungen und Verfolgungen, aber er war überzeugt und sagte: Denn ich weiß, an wen ich glaube… Das war der Sieg!


Es kann verschiedene Gründe der Mutlosigkeit geben

  • Arbeitskollegen, die es uns nicht leicht machen

  • Wir finden keinen richtigen Anschluss im Freundeskreis

  • Wir beten für einen lieben Menschen und sehen keinerlei Veränderung

  • Wir fühlen uns nicht in der Lage, anderen Menschen von Christus zu erzählen

  • Vielleicht leidest du aufgrund eines Schicksalsschlags oder Prüfungen


Dann möchte ich dir Mut machen. Richte deinen Blick auf JESUS CHRISTUS. Er, der Sohn Gottes weiß wie es dir geht und Er fühlt mit dir mit. Weißt du, warum Gott den verzagten und mutlosen Menschen besonders nahe ist? Weil sie die Grenzen Ihrer Kräfte erfahren und ihre Abhängigkeit zu Gott wahrgenommen haben, sie rufen um Hilfe, dann ist Gott besonders nah und hilft.


Er ist in diese schuldbeladene, von Leid geplagte und verdorbene Welt gekommen und hat um unserer Schuld willen selbst erfahren, was Betrübt- und Verlassen sein bedeutet.


Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir!

Matthäus 26,38


Jesus Christus kann uns wieder Mut geben, wenn

  • wir die Gemeinschaft mit IHM suchen. Es ist wichtig und fördert unseren Glauben, wenn wir uns Zeit nehmen für das Wort Gottes.

  • wir anderen Menschen Mut zusprechen. Hierbei erfahren wir einen besonderen Segen, wenn andere Menschen durch unsere Hilfe wieder Mut bekommen. Dann sehen wir nicht mehr unsere eigenen Sorgen und geben keinen Raum den Gedanken der Mutlosigkeit.

  • wir ausharren im Gebet. Unsere Gebete auf der Grundlage des Glaubens können sehr große Auswirkungen haben. Der himmlische Vater hört seine Kinder und hilft ihnen gern.

Eine Blume, die in der Mitte der Straße aus dem Asphalt bricht

Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird still sein in seiner Liebe, er wird über dich jubelnd frohlocken.

Zefania 3,17

Er schenkt dir Mut und Kraft zu überwinden

Die Sünde und das Böse in der Welt.

Vertraue ihm und lass den Mut nicht sinken,

Es muss ja alles gehen, wie er es will.

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